Die Schneekönigin – Tanz Musik Theater nach H. C. Andersen am 06. und 07.03.2026 in der Ev. Kirche Meiderich

Fotos: Rebecca ter Braak

Datum:
06.03.2026 (Premiere) / 07.03.2026 (2. Aufführung)
Beginn: jeweils um 19 Uhr
Einlass: 18:15 Uhr
Ort: Ev. Kirche Meiderich – Auf dem Damm 6, 47137 Duisburg
Eintrittskaten (normal / ermäßigt):
im Vorverkauf: 20 EUR / 15 EUR
an der Abendkasse: 24 EUR / 18 EUR
gibt es hier:
vor Ort:
Gemeindebüro der Ev. KGM Auf dem Damm 8 – nur Barzahlung – (Di-Fr. von 10 bis 13 Uhr)
Reservierung bei Vorkasse (bitte vorab Verfügbarkeiten von Tickets anfragen – nicht sofort überweisen!):
telefonisch: Frau Rogalla (Küsterin): 0203 – 4 51 96 20 (Di-Fr. von 09 bis 13 Uhr und jeden 1. u. 3. Samstag 10 – 12 Uhr)
per Email: veranstaltungen@prodommo.de

Freie Platzwahl.
Die Kirche ist barrierefrei erreichbar.

Die Beteiligten

Bettina Rutsch: Inszenierung / Choreographie / Tanz / Textperformance
Jan Kollenbach: Choreographie / Tanz
Karen Yuri: Choreographie / Tanz
Frederike Möller: Komposition / Klavier / ToyPiano / Orgel
Thorsten Töpp: Komposition /Gitarre / Elektronik
Anna Termöhlen: Kostümdesign
Dominyk Salenga: Lichtdesign

Link: Flyer zum Downloaden

Die Erzählung

Obwohl die kunstvolle Erzählung „Die Schneekönigin“ des dänischen Dichters H. C. Andersen (1805-1875) vor allem als Kindermärchen bekannt wurde, ist sie in ihrer literarischen und psychologischen Vielschichtigkeit und unterschwelligen Erotik eigentlich für ein erwachsenes Publikum geschrieben. Aus der Distanz des Erwachsenen beschreibt der Dichter die fantastische Erfahrungswelt eines Kindes, seine ungeheure Schutzlosigkeit und Kraft zugleich. Diese kindliche Stärke bleibe über die Zeit hinweg auch dem erwachsenen Menschen erhalten, sofern er es zulasse – so die Botschaft des Märchens.

Zwei Splitter aus einem zerbrochenen Teufelsspiegel haben dem Jungen Kay die Kälte einer empathielosen und zynischen Sicht auf die Welt ins Auge und Herz gesetzt. Selbst kalt und herzlos geworden, wird er von der Schneekönigin begehrt und in ihr Eisschloss am Nordpol entführt. Aus deren Bann und dem Zustand tödlicher Erstarrung befreit ihn seine Spielgefährtin, die kleine Gerda, mit Herzenswärme und naiver Unbeirrbarkeit. Auf ihrem abenteuerlichen Weg begegnet sie träumenden Pflanzen, sprechenden Tieren, hilfreichen und gefährlichen Menschen. Jede dieser Begegnungen zeigt einen anderen Aspekt der Liebe zwischen Sommer und Winter, Feuer und Eis.

Die Inszenierung

Die Mitwirkenden bringen ihre unterschiedlichen künstlerischen Hintergründe in das Projekt ein, um gemeinsam neue Inszenierungsformen zu erfinden. So wie Andersen in seinem Text eine einzigartige Mischung aus Traumszenen, Märchenbildern, Realismus und Satire kreiert, Kinder- und Erwachsenenwelten ineinanderfließen lässt, verbinden sich auf der Bühne diverse Medien und Dimensionen: Spielzeugklavier und Kirchenorgel, Ballett und Drag-Kunst, Märchenerzählung und Tanztheater, Licht- und Kostümdesign nehmen die Zuschauenden mit auf eine Reise voller Magie und Fragen.

Die Musik

In Andersens Erzählung durchquert das Mädchen Gerda die Landschaften Skandinaviens bis in den hohen Norden. Passend dazu entwickeln Frederike Möller und Thorsten Töpp eine Soundscape, die von der Musik der nordischen Länder inspiriert ist. Die prägnante skandinavische Volksmusik bietet dabei ebenso eine reiche Quelle wie die Klavierwerke dänischer und norwegischer Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Z. B. Nanna Liebmann oder Agathe Backer Grøndahl, die im heutigen Konzertleben kaum vertreten sind. Frederike Möller lässt neben Klavier und Orgel den Klang ihrer ToyPianos – kleine Glockenspiele – funkeln. Thorsten Töpp zaubert an Gitarre und Elektronik.

All diese Ebenen verdichten sich zu einer vielschichtigen Bühnenwelt:
Die Inszenierung verbindet Tanz und Musik. Darüber hinaus fließen Textperformance und Lichtdesign ein.
Ballett sowie Drag-Kunst begegnen sich auf der Bühne und öffnen einen Raum zwischen Tradition und Gegenwart.
Das Märchen wirkt kindlich, richtet sich jedoch an ein erwachsenes Publikum.
Die Erzählung ist vielschichtig, denn sie verbindet Fantasie und psychologische Tiefe.
Eine Reise, die berührt, verführt und lange nachhallt.

Gefördert durch
Kulturbeirat der Stadt Duisburg

Mit freundlicher Unterstützung von
– Peter Klöckner-Stiftung
– Fasel-Stiftung
– Volksbank Rhein-Ruhr Stiftung – Zusammen
– Pianohaus Keienburg

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